Eine Wärmepumpe nutzt die Wärme aus der Umgebungsluft und macht daraus Heizwärme und Warmwasser – ohne Öl, ohne Gas, ohne Schornstein. Wir planen und installieren Wärmepumpen in Sulz am Neckar und der Region, vor allem in bestehenden Wohnhäusern: ob Einfamilienhaus aus den 1970er-Jahren, im Neubau oder in Mehrfamilienhäusern.
Ob eine Wärmepumpe zu Ihrem Haus passt, klären wir vor Ort. Wir prüfen Wärmebedarf, Heizflächen und Aufstellort und sagen Ihnen ehrlich, was sinnvoll ist – und was nicht.
Für die meisten bestehenden Wohnhäuser in unserer Region ist eine Luft-Wasser-Wärmepumpe die passende Lösung. Sie braucht keine Bohrung und keine großen Erdarbeiten, ist vergleichsweise schnell installiert und arbeitet mit modernen Geräten auch bei Minusgraden zuverlässig. Erdwärme- oder Grundwasser-Wärmepumpen sind effizienter, lohnen sich aber wegen der höheren Erschließungskosten meist nur, wenn das Grundstück und die Gegebenheiten es hergeben.
Entscheidend ist weniger der Typ als die richtige Auslegung. Diese Punkte prüfen wir bei jeder Planung:
Das Ergebnis ist eine Anlage, die zu Ihrem Haus passt – nicht zu groß, nicht zu klein, und mit der richtigen Regelung.
Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe entzieht der Außenluft Wärme und überträgt sie auf das Heizungswasser. Die Außeneinheit steht neben dem Haus oder an der Fassade, die Inneneinheit mit Speicher ersetzt den alten Kessel im Heizraum. Moderne Geräte erreichen Vorlauftemperaturen bis etwa 70 °C und laufen auch bei -15 °C noch zuverlässig.
Beim Aufstellort achten wir auf kurze Leitungswege, gute Luftführung und den Schallschutz zum Nachbarn. Aktuelle Wärmepumpen sind mit leisem Nachtbetrieb ausgestattet – bei richtiger Platzierung ist die Außeneinheit im Alltag kaum wahrnehmbar. Wir setzen auf Geräte etablierter Hersteller, unter anderem von Viessmann, die wir selbst warten und per Fernwartung überwachen können.
Ja, eine Wärmepumpe kann auch in einem Altbau funktionieren. Entscheidend sind der Wärmebedarf des Gebäudes, die benötigte Vorlauftemperatur und die vorhandenen Heizflächen – nicht das Baujahr. Viele Häuser aus den 1960er- bis 1990er-Jahren wurden über die Jahre teilsaniert (neue Fenster, gedämmtes Dach) und kommen mit deutlich weniger Heizleistung aus, als der alte Kessel liefert.
Wir ermitteln die tatsächliche Heizlast, prüfen jeden Raum und sagen Ihnen, ob die Wärmepumpe ohne weitere Maßnahmen auskommt oder ob es sinnvoll ist, einzelne Heizkörper zu tauschen. Eine Komplettdämmung ist in den meisten Fällen nicht Voraussetzung.
Eine vorhandene Fußbodenheizung ist die ideale Basis für eine Wärmepumpe. Die großen Heizflächen kommen mit niedrigen Vorlauftemperaturen von 30 bis 35 °C aus – genau der Bereich, in dem eine Wärmepumpe am effizientesten arbeitet.
In der Praxis bedeutet das: geringer Stromverbrauch, hohe Jahresarbeitszahl, kein Umbau an den Heizflächen. Wir stellen die Heizkreise neu ein (hydraulischer Abgleich), passen die Regelung an und nehmen bei Bedarf ältere Verteiler oder Pumpen gleich mit in die Modernisierung auf.
Eine Wärmepumpe funktioniert auch mit Heizkörpern. Voraussetzung ist, dass die Heizkörper groß genug sind, um den Raum mit einer Vorlauftemperatur von etwa 50 bis 55 °C zu heizen. In vielen Bestandsgebäuden ist das der Fall, weil die Heizkörper früher großzügig ausgelegt wurden.
Wo ein Heizkörper zu knapp ist, tauschen wir ihn gegen ein größeres Modell oder einen Niedertemperatur-Heizkörper. Das ist ein überschaubarer Eingriff und deutlich günstiger als eine neue Fußbodenheizung. Mit dem hydraulischen Abgleich stellen wir sicher, dass jeder Raum die Wärme bekommt, die er braucht.
Wärmepumpe und Photovoltaik ergänzen sich gut: Der Strom vom eigenen Dach senkt die Betriebskosten, vor allem in der Übergangszeit und bei der Warmwasserbereitung im Sommer. Im Winter, wenn die Heizung am meisten Strom braucht, liefert die PV-Anlage allerdings am wenigsten – ganz autark wird man deshalb nicht.
Wir installieren Wärmepumpen mit „SG-Ready“-Schnittstelle, die den eigenen Solarstrom gezielt nutzen können, und stimmen Speichergröße und Regelung darauf ab. Die PV-Anlage selbst planen wir gemeinsam mit unseren Elektro-Partnern.
Für ein Einfamilienhaus im Bestand liegen die Gesamtkosten einer Luft-Wasser-Wärmepumpe inklusive Speicher, Installation, Demontage der Altanlage und Inbetriebnahme häufig zwischen etwa 25.000 und 45.000 Euro – vor Förderung. Die Spanne ist groß, weil die Kosten stark von den Gegebenheiten abhängen:
Mit der staatlichen Förderung reduziert sich der Eigenanteil je nach Situation um 30 bis 80 Prozent der förderfähigen Kosten. Ein konkretes Angebot bekommen Sie von uns nach der Besichtigung vor Ort – kostenlos und unverbindlich.
Wie viel Strom eine Wärmepumpe braucht, hängt vom Wärmebedarf des Hauses und von der Effizienz der Anlage ab. Die Kennzahl dafür ist die Jahresarbeitszahl (JAZ): Sie gibt an, wie viel Kilowattstunden Wärme aus einer Kilowattstunde Strom entstehen. Gut geplante Anlagen im Bestand erreichen in der Praxis Werte zwischen 3 und 4.
Rechenbeispiel: Ein Haus mit 20.000 kWh Wärmebedarf pro Jahr (bisher rund 2.000 Liter Heizöl) braucht bei einer JAZ von 3,5 etwa 5.700 kWh Strom im Jahr. Mit einem Wärmepumpen-Stromtarif und eigenem PV-Strom sinken die Kosten weiter.
Die JAZ ist kein Zufallswert: Sie entsteht durch richtige Auslegung, niedrige Vorlauftemperaturen und eine saubere Einregulierung. Genau darauf legen wir bei der Planung Wert.
Von der ersten Anfrage bis zur laufenden Anlage begleiten wir Sie mit einem festen Ansprechpartner. So läuft ein Wärmepumpen-Projekt bei Gerster ab:
Wir schauen uns Heizraum, Heizkörper, Aufstellort und Gebäude an und besprechen Ihre Wünsche und Ihr Budget.
Wir berechnen den tatsächlichen Wärmebedarf raumweise und prüfen, ob die vorhandenen Heizkörper ausreichen.
Sie erhalten ein konkretes Angebot mit Gerät, Speicher und allen Nebenarbeiten. Parallel bereiten wir die Förderunterlagen vor.
Nach Ihrer Zusage stellen Sie den Förderantrag – mit unserer Bestätigung zum Antrag. Danach planen wir Liefertermin und Bauzeit.
Demontage der Altanlage, Aufstellung von Außen- und Inneneinheit, Speicher, Hydraulik und Elektroanschluss – in der Regel innerhalb weniger Arbeitstage.
Hydraulischer Abgleich, Einstellung der Heizkurve, Einweisung. Auf Wunsch schalten wir die Anlage zur Fernwartung auf und kümmern uns um die regelmäßige Wartung.
Ja. Eine Wärmepumpe kann grundsätzlich auch in einem Altbau eingesetzt werden. Entscheidend sind der Wärmebedarf des Gebäudes, die benötigte Vorlauftemperatur und die vorhandenen Heizflächen. Deshalb prüfen wir vor der Planung, welche Heizleistung tatsächlich benötigt wird und ob einzelne Heizkörper angepasst werden sollten. Eine Komplettsanierung ist in den meisten Fällen nicht nötig.
Ja, wenn die Heizkörper groß genug sind, um den Raum mit einer Vorlauftemperatur von etwa 50 bis 55 °C zu heizen. In vielen Bestandsgebäuden ist das der Fall. Zu kleine Heizkörper tauschen wir gegen größere oder gegen Niedertemperatur-Heizkörper – ein überschaubarer Eingriff.
Für ein Einfamilienhaus im Bestand liegen die Gesamtkosten inklusive Installation häufig zwischen etwa 25.000 und 45.000 Euro vor Förderung. Der genaue Preis hängt von Heizleistung, Aufstellort, nötigen Anpassungen an Heizkörpern und Speicher sowie den Elektroarbeiten ab. Nach der Besichtigung erhalten Sie von uns ein konkretes Angebot.
Der Stromverbrauch ergibt sich aus dem Wärmebedarf geteilt durch die Jahresarbeitszahl (JAZ). Ein Haus mit 20.000 kWh Wärmebedarf braucht bei einer JAZ von 3,5 rund 5.700 kWh Strom pro Jahr. Gut geplante Anlagen im Bestand erreichen JAZ-Werte zwischen 3 und 4.
Für die meisten Einfamilienhäuser im Bestand ist eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit 6 bis 12 kW Heizleistung die passende Lösung. Die genaue Größe ergibt sich aus der Heizlastberechnung. Erdwärme lohnt sich meist nur, wenn Grundstück und Kosten für die Bohrung passen.
Moderne Außeneinheiten erzeugen in wenigen Metern Abstand etwa 35 bis 45 dB(A) – vergleichbar mit einem leisen Kühlschrank. Mit einem geeigneten Aufstellort, Nachtmodus und den vorgeschriebenen Abständen zum Nachbargrundstück ist der Betrieb im Alltag unproblematisch. Den Aufstellort planen wir gemeinsam mit Ihnen vor Ort.
Eine fachgerecht geplante und regelmäßig gewartete Wärmepumpe hat eine Lebensdauer von etwa 15 bis 20 Jahren. Wartung und Fernüberwachung helfen, Störungen früh zu erkennen und die Lebensdauer zu sichern.
Ja. Wir empfehlen eine jährliche Wartung: Prüfung von Kältekreis, Filtern, Hydraulik und Regelung. Auf Wunsch schalten wir Ihre Anlage zur Fernwartung auf – so erkennen wir viele Störungen, bevor sie auffallen. Ein Wartungsvertrag nimmt Ihnen das Daran-Denken ab.
Wir schauen uns Ihr Haus an, rechnen ehrlich und sagen Ihnen, was sinnvoll ist.
Kostenlos und unverbindlich – in Sulz am Neckar und Umgebung.